Frauennetzwerk NRW trifft sich zur gemeinsamen Radtour durch das Ruhrgebiet

Für die Teilnehmerinnen ging es Mitte August von Bochum nach Mülheim, vorbei an einigen kulturellen Highlights der Region. Claudia Harfst berichtet über ihre Erfahrungen.

Trotz Regens ging es für die Teilnehmerinnen gut gelaunt durchs Ruhrgebiet. © Steph Kotalla

Schon bei der Anreise per Bahn gab es an diesem Samstag einige Hürden zu überwinden (Baustellen, Verspätungen, Personen im Gleis), aber schließlich waren alle glücklich beim leckeren Frühstück versammelt, das Gerlinde und Steph in der Geschäftsstelle des ADFC Bochum vorbereitet hatten. Als wir dann zu Neunt starteten, startete auch der Regen, der uns an dem Tag mal mehr mal weniger heftig herausforderte.

Gerlinde führte uns am Bochumer Schauspielhaus vorbei und über ein Stück des dort neu ausgebauten Radschnellwegs 1 (RS1), der einst von Duisburg nach Hamm führen soll, zum Westpark mit der Jahrhunderthalle, wo wir einen Blick auf die Vorbereitungen zum Kulturereignis der Ruhrtriennale erhaschen konnten. Über die eindrucksvolle Erzbahn-Schwinge ging es über die Erzbahntrasse zu Holgers Erzbahnbude, die leider wegen des unsicheren Wetters geschlossen hatte.

Nach kurzer Pause dort legte dann der Regen so richtig los und begleitete uns über Kray-Wanner Bahn und Zollvereinweg bis zum Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Kurze Pausen mit Foto vor dem ikonischen Doppelbock, dann an der Rolltreppe zur Kohlenwäsche, wo sich jetzt das Ruhrmuseum befindet. Weiter ging es durch Fahrradstraßen zu Essens Grüner Mitte. Zwischen Neubauwohnungen, flachen Teichen und Rasenflächen, beliebt bei flanierenden Fußgängern und Gänsen, beginnt dort wieder ein halbwegs ausgebauter Teil des (zukünftigen) RS1.

Über eine neue Brücke über den 6-spurigen Berthold-Beitz-Boulevard und vorbei am Niederfeldsee ging es kreuzungsfrei und endlich bei Sonnenschein nach Mülheim zum Ringlokschuppen an der MüGa/Schloss Broich. Dort erholten und trockneten wir uns bei tollen vegetarischen Gerichten, bevor sich nach und nach alle wieder auf den Heimweg begaben. Alles in allem ein gelungener Tag. Für einige Gäste war überraschend, wie grün das Ruhrgebiet ist. – Nur das Wetter hätte besser sein können …


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